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03.11.2013 18:22eingestellt von: Mario Schuller


Auf dem Murradweg durch die Steiermark

Acht Tage vom 27. Juli bis 03. August 2013 an der Mur in der Steiermark unterwegs. 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legen rund 400 Kilometer zur├╝ck.

Diese Radreise fand zusammen mit der Firma Bender (Bus- und Radreisen; www.busradeln.de) statt. Die Hin- und R├╝ckfahrt erfolgte im Reisebus mit Fahrradanh├Ąnger. Der Bus begleitete uns w├Ąhrend der gesamten Tour. Wir hatten also keine Sorgen mit unserem Gep├Ąck. Bei Konditionsproblemen stiegen m├╝de TeilnehmerInnen einfach auf den Bus um. Mittags konnten wir manchmal ein leckeres Picknick einnehmen, das uns unser Busfahrer selbst zubereitet hatte.
Der rund 370 km lange Radwanderweg beginnt in der Gemeinde Muhr im salzburgischen Lungau und f├╝hrt weiter in die obere Steiermark ├╝ber Judenburg nach Leoben, der Montan- und Universit├Ątsstadt, und der alten Handelsstadt Bruck an der Mur mit seiner sch├Ânen Altstadt. Durch ein enges Tal flie├čt die Mur dann nach Graz, der Landeshauptstadt der Steiermark und Kulturhauptstadt Europas 2003. Die Altstadt wurde 1999 zum Unesco-Weltkulturerbe erkl├Ąrt. Ab hier gehtÔÇÖs weiter durch das s├╝dsteirische H├╝gelland mit seinen unendlichen Sonnenblumen-, Mais- und K├╝rbisfeldern, Weinbergen und Burgen. Der Radweg endet an der slowenischen Grenze in Bad Radkersburg.
Der Murradweg verl├Ąuft meistens auf guten asphaltierten oder befestigten Wegen. Die Strecke f├╝hrt zwar immer leicht bergab, jedoch gerade zu Beginn der Reise im Lungau hatten wir einige Steigungen zu ├╝berwinden.
W├Ąhrend der gesamten Radtour gab es Sonnenschein pur und zeitweise Temperaturen bis ├╝ber 40 Grad. Wie waren wir froh, dass wir uns einige Male in kleineren Seen abk├╝hlen und vor Bad Radkersburg an einem besonders hei├čen Tag im Schatten einer Schiffsm├╝hle ausruhen konnten. Nur einmal mussten wir unsere Regensachen auspacken, als uns vor Judenburg ein heftiges Unwetter mit starken Windboeen und Sturzregen erwischte. Am n├Ąchsten Tag konnten wir unterwegs die Folgen des Unwetters und die sofort einsetzenden Aufr├Ąumarbeiten beobachten.
Unsere Tourenleiterin Sigrid f├╝hrte uns routiniert und sicher den gesamten Murradweg entlang, obwohl sie diese Tour ja auch zum ersten Mal begleitete. Bei Pannen jedweder Art war sie sofort und stets hilfsbereit zur Stelle. Ihr rasant vorgelegtes Tempo war zu Beginn der Radtour mit ihren vielen Steigungen und Gef├Ąllestrecken schon ein ÔÇ×hartes BrotÔÇť f├╝r uns. Am Ende waren wir dann aber doch alle stolz auf unsere Leistung und kamen dank Sigrid mit einer Superkondition wieder nach Hause zur├╝ck.

Fazit: Der Murradweg ist landschaftlich wundersch├Ân und bietet au├čer Natur noch jede Menge Kulturelles. Graz mit seinem s├╝dl├Ąndischen Flair ist ein absolutes Mu├č. Kulinarisch wurde uns auch einiges geboten. Vielen Dank an Sigrid f├╝r ihre Tourenleitung und an Mario, unseren unentbehrlichen Helfer im Hintergrund.

Danke an Ursel f├╝r den Tourenbericht.

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Radfahren im Kreis Gro├č-Gerau