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21.08.2010 eingestellt von: Mario Schuller


Tour de Luxembourg

Drei Tage vom 05. bis 07. September 2003 durch Luxemburg. Elf TeilnehmerInnen legen 218 Kilometer zur├╝ck.

Die Abschlu├čfahrt der Saison 2003 f├╝hrte f├╝r drei Tage nach Luxemburg. Mit dem magenqu├Ąlenden Pendolino ging es nach Saarbr├╝cken. Von dort dann mit den R├Ądern in flotter Fahrt und ohne Rast entlang der Saar und vorbei an den noch immer zahlreich im Land vorhandenen Industrien rund um Eisen und Stahl, bis Merzig. Hier wurde im Brauhaus "Saarf├╝rst" nach zwei Stunden und 50 gefahrenen Kilometern die Mittagspause abgehalten. Mit schweren M├Ągen wurde danach die Steigung hinauf nach Orscholz genommen. Von da waren es nur noch wenige Kilometer bis zur bekannten Saarschleife. Nachdem die Sch├Ânheit der Landschaft genossen sowie die Gruppenfotos im Kasten waren ging es weiter bis zur R├Âmischen "Villa Borg" bei Borg. Hier k├Ânnen die wiederaufgebauten Geb├Ąude und Einrichtungen einer R├Âmischen Villenanlage mit Wohn- und Wirtschaftsanlage auf einer Fl├Ąche von 7,5ha bewundert werden. Zum Schlu├č ging es dann ├╝ber eine Feldwegstrecke und in einer sch├Ânen Abfahrt durch die Weinberge hinunter ins Moseltal nach Perl direkt am Dreil├Ąndereck zu Frankreich und Luxemburg. Dort - im "Central-Hotel Greiveldinger" - wurde dann das Abendessen (Zucchinicremesuppe, Schnitzel mit frischen Champignons und Pommes satt, Eis) eingenommen sowie ├╝bernachtet.

Auf kleinen Stra├čen und auf Radwegen fuhr die Gruppe am zweiten Tag bis Luxemburg-Grund. Durch einen in den Felsen gehauenen Aufzug erreichte die Gruppe die Oberstadt. Diese, einem Adlernest gleich auf den Felsen angeordnet, wurde besichtigt sowie Proviant genommen. Die Stadt sowie das ganze Gro├čherzogtum wirken freundlich und gepflegt. Die 350.000 B├╝rger scheinen ihr Land zu lieben und Geld ist ja auch da. Am Nachmittag ging es dann ├╝berwiegend auf einer ehemaligen Bahntrasse, einmal sogar durch einen 200m langen Tunnel, durch h├╝gliges Land, aber immer bergauf und ohne Wasserstation oder Caf├ę, den Ardennen entgegen bis nach Scheidgen. Im Gasthof "Le Station" - wie der Name sagt, wohl fr├╝her direkt neben der Bahnstrecke - wurde am Abend ein 5-g├Ąngiges Men├╝ (Melone mit Schinken, K├╝rbiscremesuppe, Perlhuhn mit Gem├╝sen und Salat, K├Ąse und Eis) eingenommen, sowie die einheimischen Weine und Biere verkostet.

Eine rasante Abfahrt hinunter zum und durch das M├╝llertal entlang der Schwarzen Enz bis zur Sauer ging dann die Strecke am Morgen des dritten Tages. Nach Rast im sch├Ânen Fachwerkst├Ądtchen Echternach wurde weiter entlang der Sauer bis nach Wasserbillig zur Mosel gefahren. Dort dann Mittagsrast mit Genu├č einer Pizza aus dem holzbefeuerten Steinofen. Weiter ging es auf dem Moselradweg bis nach Trier. Hier wurden noch die bekannten Sehensw├╝rdigkeiten wie Porta Nigra, Dom und Kaiserthermen besichtigt bevor die Gruppe von elf Radlerinnen und Radlern die Heimreise per Bahn antrat.
Wieder eine gelungene ADFC-Tour, die allen Beteiligten eine Menge Freude und bleibende, pannenfreie Eindr├╝cke gebracht hat.

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