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27.08.2010 eingestellt von: Mario Schuller


S├╝dliche Els├Ąssische Weinstra├če

Vier Tage vom 08. bis 11. September 2005 durch die s├╝dliche Els├Ąssische Weinstra├če. Vierzehn Radlerinnen und Radler legen 297 Kilometer zur├╝ck.

Vierzehn Radlerinnen und Radler nahmen an der ADFC-Tour vom 08. bis 09. September durch die s├╝dliche Els├Ąssische Weinstra├če teil. Mit der Deutschen Bahn ging es zun├Ąchst bis nach M├╝llheim s├╝dlich von Freiburg. Von dort wurde dann mit den R├Ądern der Rhein passiert. In flotter Fahrt ging es ├╝ber Feldwege und kleine aber auch st├Ąrker befahrene Strassen um M├╝hlhausen herum bis an das s├╝dliche Ende der Els├Ąssischen Weinstra├če, dem sch├Ânen Thann. Fahrzeit: 3 Stunden und 40 Minuten f├╝r 65 Kilometer. Keine besonderen Vorkommnisse. Das f├╝r zwei Tage ausgew├Ąhlte Hotel "Kleber" - schon Legende bei den "Veteranen" einer ADFC-Tour des Jahres 1997 - entsprach hundertprozentig den Erwartungen.
Abendessen: Roher Schinken mit verschiedenen Salaten; Kaninchenkeule mit Bandnudeln; Pflaumenkuchen mit Eis - Lecker!

Tag 2: Fr├╝hst├╝ck im "Kleber": Gute Br├Âtchen, gutes Kornbrot, M├╝sli, Kornflakes, Yoghurt, selbstgemachter Obstsalat, selbstgemachter Gugelhupf, Kochschinken, zwei Sorten K├Ąse, Eier, Marmeladen und Honig. Ganz in Erwartung der gep├Ąckfreien Bergwertung ├╝ber den aus der Tour de France bekannten 1450m hohen Grand Ballon, der h├Âchsten Erhebung in den Vogesen, stand die Gruppe um Punkt 09:00 Uhr abfahrbereit im Hof des Hotels. Nach 25min├╝tigem Einrollen geht der Weg in unz├Ąhligen Windungen auf 10 Kilometer L├Ąnge hinauf zum 900m hohen Hartmannswiller Kopf. Dort oben, dem Schauplatz schwerer K├Ąmpfe im 1. Weltkrieg, wurde eine Gedenkst├Ątte mit Friedhof f├╝r 30.000 Soldaten besucht. Nochmal 200 H├Âhenmeter abw├Ąrts und danach wieder hinauf; bis nach weiteren schwei├čtreibenden 8 Kilometern alle fr├╝her oder sp├Ąter die 1350m hohe Bergankunft erreichten. Nach der Mittagsrast im "Chalet Hotel du Grand Ballon", der traditionsreichen Bergh├╝tte mit asiatischer Bedienung, zogen Wolken auf und Regen setzte ein. So musste die geplante rasante Abfahrt ├╝ber mehr als 17 Kilometer leider in (etwas) gebremstem Tempo zur├╝ckgelegt werden. Das Tempo war dann doch so hoch, da├č Mitfahrer G├╝nter verloren ging. Dieser fuhr dann - mit guten Karten ausger├╝stet - in 250m Entfernung von der Hauptroute ├╝ber einen gem├╝tlichen Radweg an der wartenden Gruppe vorbei dem Hotel entgegen. Fahrzeit: 4 Stunden und 37 Minuten f├╝r 75 Kilometer. Am Abend dann Dank an Ute und J├╝rgen - die unerm├╝dlichen Sucher des verlorenen Sohnes. Abendessen: Terrine mit Pistazien und Pflaumen mit Salat umlegt; Kalbsragout mit Kartoffelgratin und Gem├╝se; Munsterk├Ąse mit K├╝mmel; Eisgugelhupf - Spitze!

Auf Stra├čen und auf Radwegen fuhr die Radlergruppe am dritten Tag und bei idealem Wetter entlang der Els├Ąssischen Weinstrasse ├╝ber Rouffach nach Eguisheim. In diesem Bilderbuchst├Ądtchen wurde eine Mittagsrast eingelegt - bei Flammkuchen und anderen Spezialit├Ąten. ├ťberwiegend durch die Reblandschaft, aber auch auf einem Schnellstra├čenst├╝ck, dabei rauf und runter wurde am Nachmittag noch bis nach Zellenberg gefahren. Ein typisch els├Ąssisches St├Ądtchen, ganz wie im Mittelalter. Fahrzeit: 3 Stunden und 57 Minuten f├╝r 71 Kilometer. ├ťbernachtet wurde im Hotel "Au Riesling".

Der vierte Tag stand dann leider im Zeichen des Regengottes. ├ťber mehr als 50 Kilometer fuhr die Gruppe in nahezu wolkenbruchartigen Verh├Ąltnissen durch die Ebene links und recht des Rheins. Die letzten 35 Kilometer bis zum Tagesziel Offenburg brachten dann gl├╝cklicherweise noch ein paar Sonnenstrahlen, so da├č die durchn├Ąssten Kleidungsst├╝cke noch ein wenig abtrockneten. Fahrzeit: 4 Stunden und 25 Minuten f├╝r 86 Kilometer. Noch ein kurzer Aufenthalt in der Innenstadt Offenburgs, prima Bistro mit eigenem Bier und gutem Essen, und dann traten die 14 Radlerinnen und Radler, nach fast 300 gefahrenen Kilometern, die Heimreise per Bahn an.
Es war wieder mal eine gelungene ADFC-Tour, die bei allen Beteiligten viele sch├Âne und auch bleibende Eindr├╝cke hinterlassen hat.

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