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28.08.2020 15:06eingestellt von: Mario Schuller


ADFC: Keine Beeintr├Ąchtigung der Sicherheit

Der ADFC Kreis Gro├č-Gerau kann die Bedenken der CDU Trebur in Bezug auf eine m├Âgliche Beeintr├Ąchtigung der Verkehrssicherheit f├╝r Radfahrer*innen in der Wallerst├Ądter Stra├če nicht nachvollziehen. Theoretisch h├Ątte der Radverkehr an beiden Einm├╝ndungen Vorfahrt. Bei stra├čenbegleitenden Radwegen ist dem Radverkehr an Einm├╝ndungen die Vorfahrt zu gew├Ąhren. Als stra├čenbegleitend gelten Radwege, die nicht mehr als f├╝nf Meter von der Stra├če entfernt sind. Es gibt auch Radwege, die zwar direkt oder sehr nahe an der Fahrbahn verlaufen, aber an Einm├╝ndungen verschwenken und dann mehr als f├╝nf Meter von der Fahrbahn entfernt sind (wie zum Beispiel an der Einm├╝ndung Hessenauer Stra├če). Dann hat der Radverkehr keinen Vorrang mehr.

Auf Grund der schlechten Sichtverh├Ąltnisse durch die auf der falschen Seite des Radweges gebauten L├Ąrmschutzwand hat sich die Gemeindeverwaltung (mit Unterst├╝tzung von Hessen Mobil, Kreisverwaltung und Polizei) dazu entschieden, dem Radverkehr an der Einm├╝ndung Jakobsberger Stra├če die Vorfahrt zu nehmen. Mit diesem Kompromiss ist der ADFC einverstanden. Dem ADFC war es vor allem wichtig, dass die unfallgef├Ąhrdenden Umlaufsperren entfernt werden, worum er sich schon unter B├╝rgermeister Anrnold bem├╝ht hatte. H├Ątte der Radverkehr hier Vorfahrt, w├Ąre eine Furt auf der Fahrbahn markiert worden. Deswegen wundert es den ADFC, dass es an dieser Einm├╝ndung Probleme geben soll.

An der Einm├╝ndung Diamantstra├če hat der Radverkehr tats├Ąchlich Vorrang, was durch die auf der Fahrbahn markierte Furt auch verdeutlicht wird. Diese Furt ist auf Vorschlag des ADFC markiert worden.

Beide Einm├╝ndungen sind gem├Ą├č Stra├čenverkehrsordnung ausreichend beschildert. Ob eine Erg├Ąnzung der Beschilderung durch Markierungen die Situation ├Ąndert, stellt der ADFC in Frage.

 

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